Gluten-Tabelle: 300 glutenhaltige und -freie Lebensmittel

Artikel aktualisiert am 17.05.2018
In dieser Glutenunverträglichkeit-Tabelle findest du eine Übersicht über häufig verwendete Lebensmittel und deren Einordnung nach glutenhaltig und glutenfrei.

Glutenfrei ist ein Lebensmittel, wenn es nicht mehr als 2 mg auf 100 g an Gluten enthält. Darauf weist bei vielen glutenfreien Lebensmitteln das Symbol der Deutschen Zöliakie Gesellschaft mit der durchgestrichenen Ähre hin.

 Hinweis:  Wie eine gesunde Ernährung trotz Intoleranz möglich ist, erfährst du in diesem Artikel.

Die angegebenen Daten erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. In jedem Fall muss die individuelle Verträglichkeit getestet werden.

Glutenfreie LebensmittelGlutenhaltige Lebensmittel
AcerolakirscheWeizen
Agar-AgarRoggen
AgavensirupGerste
AhornsirupHafer
AlfalfaDinkel
AmarantGrünkern
AnanasKamut
ApfelEinkorn
ApfelessigAufschnitt
AprikoseBaguette
AromenBier
ArtischockeBlätterteig
AubergineBrezeln
AusternBrot
AusternpilzBrötchen
AvocadoChips
BalsamicoDesserts
BambussprossenEiswaffeln
BananeEmmer
BärlauchFertiggerichte
BasilikumFrischkäsezubereitungen
BeinschinkenGebäck
BirneGebundene Soßen
BlaukrautGewürzmischungen
BlumenkohlGnocchi
BohnenGraupen
BrieGrieß
BroccoliInstantkaffee
BrombeereKartoffelpuffer
BrunnenkresseKekse
BuchweizenKetchup
ButterKnödel
ButtermilchKroketten
ButterreinfettKuchen
CamembertMalzbier
Cashew, rohMayonnaise
ChampagnerMehl
ChampignonMüsliriegel
CheddarNudeln
CherimoyaPanade
ChesterPizza
Chia SamenPommes
ChicoreéPudding
ChinakohlSchokolade
ColaSenf
Cola lightStärke
CranberrySuppen
DattelSüßigkeiten
DorschTorten
EdamerWhisky
EigelbWurst
EisbergsalatZwieback
Eiweiß
Emmentaler
Energydrink
Erbsen
Erdbeere
Erdnüsse
Essiggurke
Esskastanien
Feige
Feldsalat
Fenchel
Feta
Forelle
Früchtetee
Fructosesirup
Gewürze
Glukosesirup
Grana Padano
Granatapfel
Grapefruit
Große Sapote
Grüne Bohnen
Grünkohl
Guave
Gurke
Haselnuss
Hefe
Hefeextrakt
Heidelbeere
Hering
Himbeere
Hirse
Honig
Honigmelone
Hühnerfleisch
Hüttenkäse
Ingwer
Inulin
Invertzuckersirup
Jackfruit
Jalapeño
Joghurtkulturen
Johannisbeere
Johannisbeere
Kaffee
Kakaobutter
Kakaomasse
Kakaopulver
Kaki
Kamelmilch
Karamell
Kartoffel
Kichererbse
Kiwi
Knoblauch
Kohlensäure
Kohlrabi
Kokosnuss
Konjak
Korn
Kräuter
künstliche Süßstoffe
Kürbis
Kurkuma
Lab
Lachs (frisch)
Laktase
Laktose
Leber, Rind
Leinsamen
Limabohne
Limetten
Linsen
Litchi
Löwenzahnblätter
Macadamianuss, roh
Magermilch
Magermilchpulver
Mais (Dose)
Mais am Kolben, gegart
Maisquellstärke
Maltodextrin
Maltose
Mandarine
Mandeln, roh
Mango
Mangold
Meerrettich
Milabeere
Milch, fettarm
Mineralwasser
Mohn, Samen
Möhre
Molke
Molkenpulver
Mozzarella
Naturjoghurt
Nektarine
Obstler, klar
Okra, frisch
Oliven (eingelegt)
Orange
Oregano
Pak Choi
Papaya
Paprika, gelb
Paprika, grün
Paprika, rot
Paprikaextrakt
Paprikapulver edelsüß
Parmesan
Passionsfrucht
Pastinake
Pekannuss, roh
Petersilie Blatt
Petersilie Wurzel
Pfeffer, gemahlen
Pferdemilch
Pfifferling
Pfirsich
Pflanzenöl
pflanzliche Margarine
Pflaume
Pflaume, getrocknet
Physalis
Pistazien, roh
Porree
Preiselbeere
Quinoa
Quitte
Radieschen
Reis, poliert, weiß
Reismilch, ungesüßt
Rhabarber
Rindfleisch
Rohschinken
Roquefor
Rosenkohl
Rosine
Rosmarin
Rote Bete
Rotkohl
Rotkultur
Rotwein
Rucola
Sahne (ohne Zusatzstoffe)
Saitling
Salami
Salat
Salz
Salzwasserfisch (außer Thunfisch)
Sardellen
Sardinen
Sauerkirsche
Sauerkraut
Sauerrahm
Schafmilch
Schwarzwurzel
Schweinefleisch
Seezunge
Sellerie
Sojabohne
Sojaeiweiß
Sojamehl
Sojamilch, ungesüßt
Sonnenblume, Samen
Sorbitsirup
Sorghumhirse
Spargel
Speiserübe
Spinat
Stachelbeere
Steckrübe
Steinpilz
Sternfrucht
Süßkartoffel
Süßkirsche
Süßwasserfisch
Teff
Thunfisch, Dose
Thunfisch, frisch
Tomate
Tomatenkonzentrat
Topfen
Trauben
Traubenzucker
Truthahn, Fleisch
Verjus
Vermicula, fangfrisch
Vollmilch
Vollmilchpulver
Wachtelei
Walnussöl
Wasser
Wassermelone
Weinessig
Weißkohl
Weißwein
Weizenstärke
Wirsing
Ziegenmilch
Zimt
Zitrone
Zucchini
Zucker
Zuckerkulör
Zuckermelone
Zwiebel

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Die Tabelle darf mit Verweis auf https://www.lebensmittelunvertraeglichkeiten.de/ gerne verwendet und geteilt werden.

Gluten: Kennzeichnungspflicht auf Lebensmitteln

Gluten, oder auch Klebereiweiß, ist in vielen gängigen Getreidesorten enthalten und somit auch in allen Produkten, die durch entsprechende Weiterverarbeitung gewonnen werden.

Klebereiweiß findet sich darüber hinaus in vielen Nahrungs- und Genussmittel, bei denen man es auf den ersten Blick nicht vermuten würde.

Dass in Europa seit November 2005 eine Kennzeichnungspflicht für all jene Inhaltsstoffe gilt, die häufig Allergien und Unverträglichkeiten auslösen, erleichtert die Ernährung für Menschen mit Zöliakie enorm. Am Produkt selbst muss angegeben werden, ob glutenhaltiges Getreide beinhaltet ist beziehungsweise sind aus entsprechenden Getreidesorten hergestellte Erzeugnisse ebenso zu kennzeichnen.

Symbol für glutenfreies LebensmittelIn der Praxis findet sich auf vielen Produkten sogar die Bezeichnung „glutenfrei/gluten free“ aufgedruckt oder eine durchgestrichene Ähre. Ist das nicht der Fall, gilt es die Zutatenliste zu durchforsten. Stößt man hierbei auf den Begriff „Stärke“ oder „modifizierte Stärke“ mag das zu Unsicherheit führen, die aber unbegründet ist.

Einer EU-Bestimmung aus 2000 nach, muss Stärke nämlich extra als glutenhaltig ausgewiesen werden, sobald sie Klebereiweiß enthält. Auch E-Nummern sowie die Ausdrücke Stabilisator, Bindemittel oder Farbstoff brauchen den Konsumenten nicht zu verunsichern.

Da Gluten kein Zusatzstoff ist, verbirgt er sich hinter diesen Bezeichnungen garantiert nicht.

Gluten auf die Spur zu kommen, gestaltet sich bei losen Lebensmitteln schon schwieriger. Es empfiehlt sich, in Kontakt mit dem Verkäufer zu treten, der in Bezug auf zu kennzeichnende Inhaltsstoffe informiert sein muss und verpflichtet ist, diese Information beratend weiterzugeben.

Glutenunverträglichkeit: Auswirkung auf die Ernährung

Bei bestehender Zöliakie geht die Therapie grundsätzlich mit dem Verzicht auf Gluten einher. Das klingt komplizierter, als es in der Praxis ist. Viele Grundnahrungsmittel sind nämlich von Natur aus glutenfrei und für Getreideprodukte gibt es gute Alternativen.

Wesentlich ist natürlich, dass Betroffene gut darüber informiert sind, welche Produkte Klebereiweiß enthalten, welche glutenfrei sind und bei welchen besondere Vorsicht geboten ist, da Gluten in versteckter Form auftauchen kann. Eine Ernährungsberatung kann hier hilfreich sein.

Glutenhaltige Lebensmittel: Vorsicht vor verstecktem Gluten

Gluten ist vorrangig in Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel oder Grünkern enthalten sowie in deren Erzeugnissen. So sind Weizengries, viele handelsübliche Teig- und Backwaren (Nudeln, Brot, Kuchen, Süßspeisen,…), Paniermehl, Müsli oder Schokolade in der Regel glutenhaltig.

Da der Klebereiweiß mit Vorliebe als Bindemittel und Aromaträger eingesetzt wird, ist er zudem in vielen Produkten enthalten, die man in erster Linie gar nicht mit Getreide in Verbindung bringen würde. Klassische Beispiele hierfür sind Fertiggerichte, Suppen und Saucen, Konservenprodukte, Wurst- und Fleischwaren (glutenhaltige Bindemittel) oder Gewürzmischungen.

Auch Fertigdesserts (zum Beispiel Pudding) aus dem Kühlregal sind mit Vorsicht zu genießen, da nicht selten Gluten zugesetzt wird. Ebenso sind Tiefkühlprodukte, bei denen Paniermehl verwendet wird (Fischstäbchen etwa), für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit nicht geeignet.

Darüber hinaus enthält Bier meist Gluten und auch Malzkaffee, Kakaomischungen oder Whisky sind nicht glutenfrei.

Und auch abseits der Ernährung spielt Gluten eine Rolle. So ist es etwa vielen Medikamenten zugesetzt (Bindemittel) ebenso wie Kosmetik- oder Zahnpflegeprodukten. Auch hier sollte der Blick auf die Inhaltsstoffe nicht ausbleiben.

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